Verfügt eine deutsche Gesellschaft in Israel über einen dauernden Geschäftsbetrieb nach dem Deutsch-Israelischen Doppelbesteuerungsabkommen, muss sie in Israel eine Umsatzsteuerakte und eine Körperschaftssteuerakte eröffnen. Dies ist einerseits über einen Fiskalvertreter in Israel oder über eine israelische Tochtergesellschaft möglich.

Insbesondere die Besteuerung der in Deutschland sehr häufigen GmbH & Co. KG ist in Israel mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, da das israelische Finanzamt dieses Gebilde als für Steuerzwecke transparent erachtet. Somit ist zum Jahresende eine separate Einkommensbesteuerung für jeden einzelnen Gesellschafter notwendig. Das israelische Steueramt besteht dann darauf, dass für jeden Gesellschafter eine Steuerakte eröffnet wird. Aus diesem Grund empfehlen wir deutschen GmbH & Co. KGs in Israel häufig die Form einer israelischen Tochtergesellschaft statt eines Fiskalvertreters, um diese Schwierigkeiten zu vermeiden.